Sonntag, 6. März 2016

Freie Wähler ≠ FREIE WÄHLER

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Es ist, zugegebenermaßen, schon ein wenig kompliziert, aber nicht jeder freie Wähler ist ein FREIER
WÄHLER. Das liegt daran, das Freie Wähler, so sich den in Freien Wählergruppen zusammengefunden haben, als Gruppe frei und unabhängig von anderen Freien Wählergruppen agieren. Um das eben gesagte in einem fremdsprachlichen Fachterminus zusammenzufassen: Mia san mia. 

Schwerpunktmäßig treiben sich Freie Wähler in der Kommunalpolitik herum. Also auf Gemeinde und Kreisebene. Es gibt wohl Landesverbände und einen Bundesverband Freie Wähler. Das sind aber nur administrative Strukturen die sich als Dienstleister für die einzelnen Gruppen vor Ort verstehen. Ein Programm kann man bei denen nicht abfordern, bestenfalls ein Werbemittelkatalog zur Wahlkampfunterstützung. 100.000 orangene Kugelschreiber lassen sich halt günstiger einkaufen als 100.

So ist das und so war das und hätte auch so bleiben können, wenn es nicht schon geraume Zeit Bestrebungen von Freien Wählern und Freien Wählergruppen gäbe, unter dem Label "Freie Wähler" auch zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen anzutreten. Inzwischen haben sich aus den Landes- und Bundesverbänden Landes- und Bundesvereinigungen FREIE WÄHLER ausgegründet, die eben dieses landes- und bundespolitische Engagement tragen. Das hat schon zu Beginn dieser Entwicklung zu heftigen Diskussionen innerhalb der Freien Wähler geführt, die in Baden-Württemberg schließlich sogar in einer Spaltung und in parallelen Strukturen gipfelten.

Das Argument der Befürworter eines landes- und bundespolitischen Engagements lautet: Es reicht nicht nur kommunal über die Verteilung zugewiesener Mittel mit zu entscheiden, wenn man gestalten wolle, dann müsse man auch dahin wo die Töpfe stehen aus denen die Mittel kommen, die kommunal zur Verteilung stehen.

Die Gegner dieser Entwicklung betonen, dass die Idee "Freie Wähler" eben genau davon lebt, dass sich hier Menschen ohne  dezidiert politisch-weltanschauliches Rüstzeug und nur mit gesundem Menschenverstand versehen, kommunalpolitisch engagieren. Freie Wähler sind keine Partei und ihr Programm sind sie selber. Wenn man aber auf Landes- und Bundesebene antritt, dann muss man genau das sein : eine Partei. Und ein Programm, dass auf allen nachgeordneten Ebenen zu vertreten ist, braucht es dann auch. Ein großer Vorteil freier Wählergruppen ist eben, dass hier Menschen, die sich über die Frage welche Partei den (die) Bundeskanzler(in) stellen sollte nie einigen könnten, gemeinsam und ohne Rücksicht auf die eigene politische Färbung an Sachthemen arbeiten und sich zu lokalen Fragestellungen austauschen. 

Es könnte jetzt sein, dass die persönliche Sicht des Autors dieser Zeilen zum Thema aus dem letzten Absatz etwas "durchscheint". Wenn dem so ist, dann ist diese Sicht bitte nicht als Stellungnahme der FWG Gau-Odernheim zu verstehen. Eigentlich wollte ich Ihnen auch nur erklären wie das so ist mit den Freien Wählern und den FREIEN WÄHLERN und Sie auffordern am 13. März wählen zu gehen. Gerne auch die FREIEN WÄHLER. Da spricht gar nix dagegen.

Der wahre freie Wähler oder die wahre freie Wählerin sind ohnehin Sie. Nutzen Sie das.               CM


Freitag, 26. Februar 2016

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Einladung zur Hauptversammlung

Die Freie Wählergruppe Gau-Odernheim (FWG) lädt hiermit satzungsgemäß zur Hauptversammlung ein.



Termin : Dienstag,  15.März 2016


Uhrzeit: 19:30

Ort : Rathaus Gau-Odernheim, Obermarkt 6 ein.

Tagesordnung:

                            1.  Begrüßung und Genehmigung/Ergänzung der Tagesordnung
                     2.  Bericht des Vorsitzenden
                     3.  Bericht der Ratsfraktion
                     4.  Bericht des Schatzmeisters
                     5.  Entlastung des Vorstands
                     6.  Aussprache über Aktivitäten in 2016
                     7.  Verschiedenes

Die Freien Wähler Gau-Odernheim laden hier Mitglieder, aber auch ausdrücklich Nichtmitglieder ein, die sich über  unseren Verein, die FWG Gau-Odernheim informieren möchten.  Die Aktiven der FWG freuen sich auf interessierte Mitbürger, die Interesse am öffentlichen und kommunalpolitischen Leben in Gau-Odernheim und den Menschen im Ort haben.

Im Namen des Vorstands: Christian Maier, Vorsitzender


Kontakt: Tel.: 06733960090, EMail: Christian_Maier@t-online.de, www.fwg.blogspot.com

Sonntag, 4. Januar 2015

Auf ein Neues !

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Die Freien Wähler Gau-Odernheim wünschen allen Gau-Odernheimern ein frohes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2015!


Montag, 8. Dezember 2014

Weihnachtsgedanken

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Man kann zu den christlichen Inhalten des Weihnachtsfests stehen wie man will, an Weihnachten kommt man nicht vorbei. Eigentlich sollten Ostern und Pfingsten die wichtigsten Feste der Christenheit sein, aber gemessen am Zuspruch, hat Weihnachten beiden den Rang abgelaufen.

Der ein oder andere mag das bedauern, die Kommerzialisierung und die Invasion rot-weißer Weihnachtsmänner beklagen, aber die Zeugen dieser Entwicklung liegen spätestens Ende Oktober in den Süßwarenabteilungen der Supermärkte und  klettern spätestens Ende November an Fassaden hoch oder stehen aufgeblasen in  den Vorgärten.

Was ist also das Geheimnis hinter diesem Erfolg? Immerhin ist Weihnachten inzwischen auch ein Exportschlager der sogar in nicht-christlichen Kulturen seinen Widerhall findet.
Vermutlich sind es vor allem zwei Dinge: Sentimentalität und Tradition. Sentimentalität vor allem, weil Weihnachten uns an unsere Kindheit erinnert, an die Vorfreude auf dem heiligen Abend, das Glück beim öffnen der Geschenke  und an die Magie die alles umgab. Alles zusammen hat dann dieses Fest zum ersehnten Höhepunkt des Jahres erhoben. Und zumindest für eine Kinderseele kann da kein Osterhase mithalten. Auf der anderen Seite steht die Tradition, das sich immer wiederholende, das verlässliche, das sich zwar wandelnde ( siehe rot-weiße Herren) aber dennoch immer auf dem selben Gefühl beruhende.

So hat Weihnachten über die letzten Jahrzehnte eine Facette gewonnen die sich ein Stück weit vom kirchlichen Fest gelöst hat. Auch das mag der ein oder andere bedauern. Aber Kommerz und Konsum (die ja unter volkswirtschaftlichem Aspekt auch etwas Gutes haben) steht etwas gegenüber das uns verbindet: Ein in gemeinsamer Tradition geteiltes Gefühl. Das ist doch ein Wert an sich, oder ?    CM


Tradition und Gemeinschaft, das könnte man kaum besser illustrieren als mit der Adventsfensteraktion die die Gau-Odernheimer Landfrauen seit Jahren zuverlässig initiieren.

Dieses Jahr zum ersten Mal mit Beteiligung der Freien Wähler Gau-Odernheim.

Am Sonntag den 14. öffnen wir unser Fenster. Um 18:00 in der Pestalozzistraße 1.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

Mittwoch, 12. November 2014

Weit hinten, hinter den Wortbergen.......

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Manchmal ist es so einfach die Überschrift für einen Blogpost zu finden.  Zu einem Beitrag zur IG Petersberg wird man z.B. auf der Homepage der IG fündig:





Es ist ja irgendwie schön, dass die vier so auf einer Linie liegen, aber irgendwie ist ja mit den ersten fünf Worten schon alles gesagt.

Ich finde für Gau-Odernheim ist das, was da gerade mit der IG-Petersberg läuft, eine tolle Sache. Was die Angebote für Tourismus und Freizeit in und um den Ort betrifft, haben wir hier definitiv Nachholbedarf.

Anderenorts werden Aussichtstürmchen gebaut, Wege angelegt und  beschildert, die Landschaft möbliert und allerlei anderes getrieben um sich dem geneigten Besucher ( und dem ein oder anderen Einheimischen ) als attraktives Ziel zu präsentieren.  In Orem war man sich da bis jetzt selbst genug.

Die Beschilderung von interessanten Gebäuden im Ort ist auch so ein Standard der's bei uns noch nicht in die Köpfe und schon gar nicht an die Wände geschafft hat.

Wenn die Aktionen der IG Petersberg da zu einem Umdenken führen - gut so. Schade dass erst jemand über ein Töpfchen mit Fördermitteln stolpern musste um da den Auslöser zu setzen.

Schade wär's auch, wenn das, was da anläuft jetzt zwischen den Fronten und Eifersüchteleien der beiden beteiligten Gemeinden zerrieben würde. Wer mit offenen Ohren durch den Ort geht, konnte da in letzter Zeit das ein oder andere hören, das zur Sorge Anlass gibt.

Schauen wir also mal gespannt, was da ensteht, weit hinten, hinter den Wortbergen...................


CM

Achso: Wenn mir wer den vorletzen Satz der Grußworte in die Kommentare eintragen möchte,- von wegen: "Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht..." nur zu, ich schalte ihn dann frei.









Samstag, 11. Oktober 2014

Der Markt ist verlaufen...

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..und war, so steht es auch in der Zeitung, ein Erfolg. Die Bilanz sei durchweg positiv, auch das ist zu lesen. Alles wie gehabt.

Zur Nachlese gehört, hier und auch bei anderen Gelegenheiten, den Scharen und Banden der Freiwilligen zu danken, die alles möglich gemacht haben. Gut so.

Ob hier beim Markt oder bei allem anderen was hier im Ort so läuft, ohne freiwilliges Zutun geht nix. Immer frei nach dem alten Kennedy: " Frag' nicht was die Gemeinschaft für dich tut, tu' was für deine Gemeinschaft !"
Und wenn ich grad' beim zitieren bin, fällt mir da noch eins ein: ...die einen sind im  Dunkeln. Und die anderen sind im Licht. Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht. (B.Brecht)

Engagement ist vielfältig und nicht alles findet Niederschlag in der Zeitung. Vieles bleibt im Dunkeln und leuchtet doch. Und weil das so ist mal ein Dank an die, die's nicht in die Zeitung schaffen, die aus der zweiten und dritten Reihe. Die, die das Material schleppen, die vorbereiten, die Theken besetzen, die Jugend betreuen und die, die hinterher noch aufräumen und saubermachen. Die, die da sind wenn sie gebraucht werden. Die, deren Fragen mit "Was" beginnen und nicht mit "Warum".

Danke.

Ganz persönlich noch mein Dank an die, die am letzen Sonntag den Stand der FWG möglich gemacht haben.

Danke Katja, Nicole, Anja, Julia, Birgit,Steffen, Bernd und Olaf.


CM